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Atemtherapie (KG)

 

Warum Atemtherapie - Unsere Atmung geschieht unbewusst, und gerade deshalb atmen viele Menschen unvollständig und verkrampft. Manchmal wird die Luft zum Atmen knapp: Stress oder Angst können zu einer Atemfrequenz führen, die von der Natur als Fluchtreflex angelegt ist. Richtig atmen heißt, die Atemluft ohne Anstrengung ganz in Bauch und Becken hineinströmen zu lassen. Wer deutlich schneller atmet oder gar hechelt, der versorgt seinen Körper mit weniger Sauerstoff, kann weniger Kohlendioxid abgeben und dadurch steigt die Muskelspannung im Körper.

  


Richtiges Atmen kann man lernen

Wer ständig zu schnell atmet, belastet seinen Körper. Bei einer zu flachen Atmung wird die Kapazität der Lunge nicht vollständig ausgenutzt. In den Lungenbläschen bleibt immer noch ein Teil verbrauchter Luft zurück. Das kann die Sauerstoffversorgung der Körpergewebe beeinträchtigen. Die Muskeln und Organe - aber vor allem das Gehirn - erreichen dann nicht ihre volle Leistungsfähigkeit. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und sogar Verdauungsprobleme können die Folge sein.

Die Atmung wird über das vegetative Nervensystem gesteuert. Umgekehrt kann das vegetative Nervensystem über den Atem beeinflusst und harmonisiert werden. Um wieder richtig Luft bekommen zu können, wird die Atemtherapie eingesetzt.
Spezielle Techniken wie z. B. Mobilisation des Brustkorbs, Maßnahmen zur Sekretlösung, Lockerung der Atemmuskulatur und speziellen Lagerungen zur Erleichterung der Atmung werden zur Unterstützung der Atmung bei Lungenerkrankungen, Asthma und anderen Atemwegserkrankungen eingesetzt.



 Behandlungsziele Atemtherapie


 

  • Verbesserung Lungenfunktion
  • Verbesserung Belüftung der Lunge
  • Vermeidung von Infekten bei Lungenerkrankungen
  • Mobilisation im gesamten Brustbereich
  • Maßnahmen zur Sekretlösung
  • Lockerung der Atemmuskulatur

 

 

 

Übersicht Behandlungsspektrum